Gesellschaftliches Engagement
Neben meiner psychologischen und psychotherapeutischen Tätigkeit engagiere ich mich fachlich und zivilgesellschaftlich in den Bereichen Sucht, Angehörigenunterstützung, Schadensminimierung und menschenrechtsorientierte Gesundheitspolitik.
Weitere Informationen zu meinem gesellschaftspolitischen Engagement finden Sie auf der Informationsseite Wiener Aufruf 2.0 sowie auf der offiziellen Seite der parlamentarischen Bürgerinitiative im österreichischen Parlament.
- Wiener Aufruf 2.0 – Informationsseite
- Parlamentarische Bürgerinitiative „Wiener Aufruf 2.0“
- Regulate Europa – Projekt in Vorbereitung
Internationale Tätigkeit
Ich vertrete den Elternkreis Wien – Verein zur Förderung der Selbsthilfe für Angehörige von Suchtkranken bei internationalen Organisationen in Wien.
Der Elternkreis Wien verfügt seit 2021 über einen Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC). An der Beantragung dieses Status war ich beteiligt.
Seither nehme ich regelmäßig an Tagungen und Veranstaltungen der Commission on Narcotic Drugs (CND) der Vereinten Nationen in Wien teil. Im Rahmen dieser Tätigkeit wirke ich an fachlichen Veranstaltungen und Side Events mit und trete dabei auch als Redner auf.
Schwerpunkte meines internationalen Engagements sind:
- die Unterstützung von Angehörigen und Familien,
- eine evidenzbasierte und menschenrechtsorientierte Drogenpolitik,
- Schadensminimierung und Gesundheitsförderung,
- Entstigmatisierung und Entkriminalisierung,
- der Zugang zu Beratung, Behandlung und Forschung sowie
- die internationale Vernetzung zivilgesellschaftlicher Organisationen und Fachpersonen.
Wiener Aufruf 2.0
Ich bin Erstunterzeichner der parlamentarischen Bürgerinitiative „Wiener Aufruf 2.0“.
Die Initiative setzt sich für eine humane, evidenzbasierte und menschenrechtskonforme Weiterentwicklung der österreichischen Drogenpolitik ein.
Zu ihren zentralen Anliegen gehören:
- Entkriminalisierung von Drogenkonsument*innen,
- Jugend- und Gesundheitsschutz,
- Schadensminimierung und sachliche Aufklärung,
- Therapie und Beratung statt Repression,
- regulierte Abgabe statt unkontrolliertem Schwarzmarkt sowie
- Unterstützung für Angehörige und Familien.
Der Wiener Aufruf 2.0 versteht sich als Beitrag zu einer offenen, fachlich fundierten und gesellschaftlich verantwortungsvollen Diskussion.
Regulate Europa – Projekt in Vorbereitung
„Regulate Europa“ ist ein geplantes europäisches Vernetzungsprojekt.
Vorgesehen ist die Gründung eines Vereins, der das gesellschaftspolitische Thema Drogenpolitik über Österreich hinaus europaweit weiterentwickeln und sichtbar machen soll.
Der geplante Verein soll Fachpersonen, Betroffene, Angehörige, Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen miteinander vernetzen. Im Mittelpunkt stehen eine wissenschaftlich fundierte Drogenpolitik, Menschenrechte, Jugendschutz, Schadensminimierung, Entstigmatisierung und verantwortungsvolle Modelle zur Regulierung psychoaktiver Substanzen.
Weitere Informationen werden nach der organisatorischen Konkretisierung und Gründung des Vereins unter regulate-europa.eu veröffentlicht.
Die hier dargestellten gesellschaftspolitischen Tätigkeiten und Projekte sind organisatorisch von meinem psychologischen und psychotherapeutischen Behandlungsangebot getrennt.